Die Lehren des 13. Spieltages

•November 15, 2008 • 3 Kommentare

Obwohl es mir schwerfällt, so versuche ich doch so objektiv wie möglich an die Sache heranzugehen. Der Spieltag hat heute ganz klar gezeigt, wo es bei der Eintracht bisweilen krankt und welche Veränderungen mithin zwingend sind, um die nächsten schweren Partien zu bestehen und noch ein paar notwendige Punkte zu holen:

  • Mehdi Mahdavikia: Machen wir uns nichts vor, er hat jegliche Bundesligatauglichkeit eingebüßt und ist in einer grausamen Verfassung. Ein Fehlpass nach dem anderen, Stockfehler und mangelnde Schnelligkeit machen ihn zu einem Spieler, der leider nichts mehr in der Mannschaft verloren hat.
  • Oka Nikolov: Ja, ich weiß…er ist mehr oder minder die heilige Kuh der Eintracht und auch von Funkel. Dennoch sind es auch seine Fehler, die uns immer wieder Punkte kosten. Mit seiner fehlenden Strafraumbeherrschung hat er heute für das erste Gegentor gesorgt und somit das gesamte System über den haufen geworfen. Zwar hält er auch immer wieder grandiose Schüsse, jedoch sorgt er insgesamt nicht für Sicherheit in der Eintracht-Abwehr. Und diese wäre bitter nötig, wie man gegen Dortmund wieder gesehen hat. Insgesamt gibt es keinen vernünftigen Grund, Nikolov Pröll vorzuziehen.
  • Die Innenverteidigung: Russ hat Talent und eigentlich ist Galindo eigentlich kein Schlechter. Doch was insbesondere Letzterer momentan abliefert ist kaum zu glauben. Galindo ist schon seit längerer Zeit alles andere als in Topform nun hat man einmal mehr gemerkt, dass er gegenwärtig eigentlich überfordert ist. Es wird dringend (!!) jemand benötigt, der mit seiner Erfahrung einen Russ führt und ihm sowie der gesamten Verteidigung Stabilität bringt. Wenn Ochs wie gegen Dortmund nicht einsatzfähig ist, fehlt nämlich genau das.
  • Caio: Sicher, Caio ist kein Heilsbringer, doch ist es verwunderlich, warum man sich eher für Toski, der in keinen Zewikampf geht, entscheidet, als das man Caio mal spielen lässt. Wo ist das Problem, ihn beim Stand von 3:0 zu bringen und in der Halbzeit auf seine Aufgaben vernünftig einzustimmen. Man kann wohl kaum verneinen, dass er mit den besten Schuss hat und bei Standarts zusammen mit Steinhöfer der gefährlichste Eintrachtler ist. Er passt vielleicht nicht in’s System, wenn ein Korkmaz fit ist, doch nun sollte man ernsthaft überlegen, ihn irgendwie einzubinden, da er mit Sicherheit mehr bringt als ein Toski. Dafür lege ich meine Hand in’s Feuer.

Daran muss gearbeitet werden und Lösungen sollten gefunden werden. Auch um das Spiel heute abzuhaken und mit neuer Kraft an die Aufgabe gegen Hannover zu gehen. Auf geht’s Eintracht – kämpfen und siegen!

Kann man noch mehr Pech haben?

•November 12, 2008 • 2 Kommentare

Also…ich kenne mich mit Pech ja schon ganz gut aus. Wie einige von euch wissen, lasse ich nur selten eine Pfütze aus und zudem ist ein guter Urlaub immer gekenntzeichnet mit den Wunden, die ich während dieser Zeit davon trage. Doch was sich derzeit bei meiner Eintracht abspielt ist kaum zu toppen. Heute hat sich Ümit Korkmaz im Training erneut verletzt. Erneut ein Mittelfußbruch. Korkmaz, der für mich einer der Aufsteiger der letzten Wochen und zugleich eine große Hoffnung war, ist nun wieder mehrere Wochen außer Gefecht. Realistisch gesehen wird somit auch er bis zur Winterpause nicht mehr einsatzfähig sein, was die Verletztenliste nun wie folgt aussehen lässt:

  • Alexandar Vasoski (IV / Rekonvaleszent nach Zyste i.d. Lunge)
  • Christoph Spycher (LV / Knorpelschaden)
  • Alexander Krük (LV /Fußbruch)
  • Christoph Preuß (DM / Meniskusschaden)
  • Zlatan Bajramovic (ZM / Zehenverletzung)
  • Ümit Korkmaz (Außenbahn / Mittelfußbruch)
  • Alexander Meier (OM/ Knieprobleme)
  • Junichi Inamoto (DM / Muskelfaserriss)
  • Chris (DM / Schulterverletzung)
  • Ioannis Amanatidis (ST / Knorpelschaden)

Insgesamt sind somit 10 (!!) Spieler über längere Zei verletzt und können nicht mehr in der Hinrunde eingesetzt werden. Ganze neun davon wären im Optimalfall sogar Stammspieler. Rechnet man den zum nächsten Spiel gesperrten Patrick Ochs dazu, fehlen der Eintracht folglich eine gesamte erste Elf.

Grund genug, sich nun langsam wirklich zu überlegen, ob man nicht vielleicht doch einen derzeit vertragslosen Spieler an den Main holen soll. Mit einer gewissen Erfolgsprämie und einem Vertrag bis zu Saisonende dürfte das doch in einigen Fällen nicht schwer werden. Sicher, der Markt ist nicht so riesig, aber ich denke schon, dass es einige vereinslose Spieler gibt, die für die Eintracht in Frage kämen. Diese wären:

  • Felix Ettien (ehrlich gesagt kenne ich ihn nicht gut, jedoch hört man von dessen Probetraining bei Cottbus Gutes; er wäre für die rechte Außenbahn eine Alternative zu dem immer schlechter werdenden Mahdavikia)
  • Thomas Gravesen (sicher ist diese Verpflichtung bis gewissen Risiken behaftet, doch verfügt er über internationale Erfahrung, hat schonmal in Deutschand gespielt und könnte die manchmal noch etwas unsichere Abwehr unserer Adler zusammenhalten)
  • Stephen Appiah (Der zentrale Mittelfeld-Spieler wäre wohl eine unglaublich gute Verpflichtung, jedoch wahrscheinlich einen Nummer zu hoch. Dennoch, auch er war verletzt und dürfte froh sein, überhaupt einen guten Verein zu finden; insgesamt jedoch eher unwahrscheinlich)
  • Goran Gavrancic (Innenverteidiger / er war bzw. ist Nationalspieler und dürfte auch im Gehaltsgefüge nichts schlimmes anrichten; dazu wäre er ein guter Halt für die jüngeren Verteidiger)
  • Edgar Davids (Linker Verteidiger bz. linkes Mittelfeld ; Dies ist der wahrscheinlich unngewöhnlichste Name in dieser Liste, doch ehrlich gesagt gibt es keinen Grund, ihn kategorisch auszuschließen. Davids sagte kürzlich, er wolle noch mal bei einem Verein spielen und die Bundesliga ist eine der wenigen, in der er noch nicht gespielt hat)

Die Odyssey E-Plus

•November 11, 2008 • Kommentar schreiben

Hier werden sie richtig schön über den Tisch gezogen! So lautet wahrscheinlich der firmeninterne Werbeslogan der Firma, die günstigste Tarife verspricht und mit mehr oder minder gerissenen Methoden versucht, nach Vertragsschluss ihr eigens propagiertes Tarifmodell  wieder auszuhebeln, damit sie wieder an der Preisschraube drehen können.

Als ich vor mehr als zwei Jahren meinen Vertrag mit E-Plus gemacht habe, war es damals genau das richtige. Studententarif mit 20€ im Monat. Dadurch genügend Freiminuten und SMS Pakete. Doch im Laufe der Zeit verflüchtigte sich der vermeintliche Studentenvorteil. Ohne mein Wissen und ohne Ankündigung, z.B. durch ein Schreiben oder ähnliches wurde der 5€-Rabatt gestrichen. Dies hat zur Folge, dass ich nun schon seit geraumer Zeit 5€ zu viel zahle. Klingt vielleicht nicht viel, jedoch rappelt es sich zusammen. Und das, obwohl ich momentan sogar nur 15€ zahlen sollte, da ich bei meiner Vertragsverlängerung, welche ich nun ganz schön bereue,  die Variante mit monatlich 5€ Abzug von meiner Rechnung nahm.

Nun…ich werde nun meine Rechnungen überprüfen und schauen, ob sich an der gegenwärtigen, für mich sehr unbefriedigenden Situation etwas machen lässt. Unglaublich!

Ein Sieg zum erholen

•November 5, 2008 • Kommentar schreiben

Es wurde Zeit…es wurde Zeit, dass man sich als Eintracht-Fan mal wieder etwas erholen und die Siege der letzten Zeit genießen kann. Dieser Zeitpunkt ist nun, nach dem immens wichtigen Sieg gegen den Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt – Mönchengladbach- gekommen. Es war wieder mal ein Sieg der Moral, nachdem wir uns von dem Schock des Eigentores durch Russ erholt haben. Russ, der momentan leicht überfordert auf der Position des Innenverteidigers scheint und besser vor der Abwehr spielen sollte. Doch die Eintracht befreite sich und nutze die vielen Nachlässigkeiten der Gladbacher, um zwei Tore und fast noch ein Drittes zu erzielen. Fenin scheint sich langsam aus seinem Tief zu befreien und auch Fink und Korkmaz zeigen einen aufsteigenden Trend. Darauf lässt sich aufbauen. Zumal zum nächsten Spiel aller Wahrscheinlichkeit nach wieder zwei Spieler zur Verfügung stehen, die gegen Gladbach nicht bzw. nur begrenzt zur Verfügung standen: Bellaid und Caio. Dies könnte zur Folge haben, dass Russ gegen Stuttgart vor die Abwehr gezogen wird und für ihn Bellaid in die Innenverteidigung rückt.

Doch was bleibt ist der akute Spielermangel der Adlerträger. Aus diesem Grund stellt sich die Frage nach Neuverpflichtungen. Funkel lehnt die Verpflichtung von vereinslosen Spielern als schnelle Lösung ab, wahrscheinlich aufgrund der Angst, dass diese Spieler nicht fit seien.

Somit kommt nur ein Transfer im Winter in Frage. Und Kandidaten dafür gibt es einige…

Der Name Theofanis Gekas geistert dabei immer wieder umher, doch ist ein Kauf unwahrscheinlich. Wenn, dann ist eine Leihe die wahrscheinlichste Lösung, jedoch gibt es auch viele andere Vereine wie Bochum, welche an dem Griechen Interesse haben.

Und auch im Tor könnte sich etwas tun. Pröll ist unzufrieden da er topfit ist, jedoch nicht spielt. Er will wechseln und ein Ersatz stände in der Person von Ralf Fährmann parat. Fährmann von Schalke 04 wäre ein Kandidat, der bei der Eintracht auch die Perspektive auf die Nummer Eins im Tor hätte. Doch auch bei ihm stehen Vereine wie Duisburg und sogar Hoffenheim schlange.

Zu guter letzt gibt es da noch Charisteas. Der Nationalspieler, ebenfalls Grieche, steht bei Nürnberg auf dem Abstellgleis und schon lange zum Verkauf. Doch auch hier denke ich, dass die Eintracht ihn nur leihen würde. Schließlich hätte man ja, wären alle Stürmer fit, mit Fenin, Amanatidis und Liberopoulos, insbesondere bei dem momentanen System ausreichend Stürmer. Und auch den an Duisburg ausgeliehen Marcel Heller darf man nicht vergessen.

Knapp gescheitert ist doch verloren…leider!

•November 1, 2008 • Kommentar schreiben

Leider hat es für meine Eintracht am Mittwoch nicht für etwas Zählbarem gegen die Bayern gereicht. Trotzdem muss ich sagen, dass die Mannschaft diesmal toll gekämpft hat und mir das Mut für zukünftige Aufgaben macht. Der Wille war da und die Laufwege stimmten auch etwas mehr als bei Partien in der Vergangenheit. Trotz allem bleibt zu bemängeln, dass es im Angriff an der Durchschlagskraft fehlt.  Abhilfe würde vielleicht schaffen, wenn man Fenin als zentrale Sturmspitze stellt. Er kommt für meine Begriffe immer besser in Tritt. Insgesamt habe ich in der Commerzbank-Arena ein gutes Spiel meiner Adlerträger gesehen, auf das sich durchaus aufbauen lässt. Daran muss am Sonntag angeknüpft werden. An einem Tag, bei dem ein Sieg noch viel wichtiger als ein möglicher Sieg gegen die Bayern ist: Mönchengladbach heißt der Gegner und trotz der Tatsache, dass ich persönlich keinerlei Abneigung gegen den Verein hege sage ich, dass hier Punkte mitgenommen werden müssen. Die Gladbacher stehen mit dem Rücken zur Wand und wir dürften ohne Probleme auf Kontermöglichkeiten warten, ohne komplett den eigenen Spielaufbau zu vernachlässigen. Wenn wir so kompakt wie gegen die Bayern stehen, dürfte uns nicht ganz so viel passieren.Notwendig dazu ist allerdings wieder vollster Einsatz und Russ darf sich nicht wieder solche fatalen Pässe leisten. Er macht gegenwärtig viele Abspielfehler in der eigenen Hälfte, welche für uns oft gefährlich sind und auch fast zu einer (berechtigten) Gelb-Roten Karte gegen Patrick Ochs geführt hätten.

Ein Kritikpunkt sei jedoch noch angemerkt: Warum Funkel Mahdavikia anstatt einem Caio bringt ist für mich immernoch ein absolutes Rätsel. Mehdi steht Trikot der Eintracht völlig neben sich und weiss zu keinem Zeitpunkt zu überzeugen. Stattdessen macht er das Spel nur langsam und produziert Fehlpässe. So kann es nicht weitergehen. Ich wundere mich, warum er in der Nationalmannschaft des Irans trifft und hier den Ball nicht mal an die Eckpfahne bekommt.

Nicht noch einer…oder: die Notelf-Wunschaufstellung vs. Bayern

•Oktober 28, 2008 • Kommentar schreiben

Und schon wieder hat es einen Spieler erwischt, der für längere Zeit nicht für die Eintracht auflaufen kann: Junichi Inamoto fällt, wie so viele, für einige Zeit aus und kann somit beim morgigen Spiel gegen den aktuellen Meister Bayern München nicht dabei sein. Trotzdem – und vielleicht gerade deswegen – bin ich besonders gespannt auf diese Partie. Zwar ist dies zweifellos eine immens schwere Aufgabe, jedoch sahen unsere Adlerträger gegen Bayern in den letzten Jahren stehts recht gut aus. Vielleicht erwischt ja sogar Oka wieder einen richtig guten Tag? ;)

Nun ja, meine Wunschaufstellung sieht folgendermaßen aus:

Nikolov (Pröll) – Ochs, Russ, Galindo, Spycher- Fink, Steinhöfer, Caio – Fenin, Korkmaz – Liberopoulos

Ja, diese Aufstellung sieht außergewöhnlich aus, jedoch könnte Steinhöfer auch auf dieser Position gut einschlagen. Er hat ja momentan einen kleinen Lauf und ich hoffe, dies hält auch morgen noch an.

Wie man in 90 Minuten um Jahre altert

•Oktober 26, 2008 • 3 Kommentare

Puh war das ein Spiel! Nachdem ich gestern schon nach dem 2:0 der Cottbuser gegen unsere Eintracht kurzzeitig dachte, wir würden einen ganz schwarzen Tag erleben, kam nach ca. 30 Minuten wieder der Kampfgeist, der die Adlerträger in dieser Zeit auszuzeichnen scheint. Unsere Mannschaft kam zurück und zeigte mit Beginn der 2. Halbzeit mit die ansehnlichsten ca. 35 Minuten in dieser Saison. Guter Fußball, so wie man es gerne hat. Und das trotz der vielen verletzten Stammkräfte wie Amanatidis, Chris und Köhler. Es war ein Sieg des Willens und auch des Trainers. Sicher, ich gehöre auch zu den Menschen, die einen Trainerwechsel befürwortet hätten. Aber da es nicht dazu kam und wir auch ohne einen solchen Wechsel da unten herausgefunden haben muss man sagen, dass Funkel Respekt gebührt. Insbesondere auch dafür, dass er es anscheinend eingesehen hat, mehr riskieren zu müssen um manchmal den Ertrag zu steigern. Nun gilt es jedoch, nicht mehr in solch untere Tabellenregionen nicht mehr hineinzurutschen. Das wird genügend Arbeit benötigen, zumal uns mit Bayern und Gladbach zwei durchaus schwierige Spiele bevorstehen.  Sollte jedoch dieser Wille, der gegenwärtig in der Mannschaft vorzuherrschen scheint, auch bei den kommenden Spielen abgerufen werden können, so denke ich, dass wir es schaffen können, uns dauerhaft von den Abstiegsplätzen fernzuhalten. Trotz der Verletzungsmisere. Nur eine Bitte habe ich noch: Macht es nicht immer so spannend wie am Mittwoch und am Samstag. Ich zähle sowieso schon seit einigen Wochen eine vermehrte Anzahl grauer Haare auf meinem ohnehin schon arg gebeutelten Kopf. Es müssen ja so schnell nicht noch mehr werden, sonst sehe ich bald aus wie Rudi Völler…nur würde mir seine Frisur wahrscheinlich nicht ganz so gut stehen.

P.S.: Im Übrigen bin ich sehr erfreut über die Tatsache, dass diesmal Caio von Anfang an gespielt hat und er sich so langsam in die Mannschaft hinein arbeitet. Desweiteren sei zu erwähnen, dass Fenin endlich mal, genauso wie Liberopoulus, einen wichtigen Treffer erzielt hat.

Auf geht’s Eintracht kämpfen und siegen!

Der samstägliche Wahnsinn

•Oktober 26, 2008 • Kommentar schreiben

Auch wenn man es meinen könnte…NEIN, ich spreche nicht von dem Spiel unserer Eintracht. Dazu später mehr. Nun, was macht man, nachdem man sich ein solch anstrengendes Spiel angeguckt hat und eigentlich nur noch Ruhe, insbesondere für sein Herz braucht? Genau, man guckt in’s TV-Programm und hofft, es läuft irgendetwas Gescheites. Doch weit gefehlt! Anstatt das man sich die Ehre gibt und am Samstag Abend, eigentlich einem der Top Time Slots, einen ordentlichen Spielfilm neuerer Generation bringt, wird auf Kuriositäten gesetzt. Bestes Beispiel dafür ist „Willkommen bei Carmen Nebel“. Halbgebildete Vollpfosten singen sich hier durch Berg und Tal und man kann nur hoffen, dass die Öffentlich-Rechtlichen irgendwann einmal auf die Idee kommen und für Freunde der Volksmusik und der volkstümlichen Filme einen eigenen Spartensender kreieren, damit auch Zuschauer, welche nicht jenseits der 70 sind sich von dem Programm von ARD und ZDF nicht abschrecken lassen.  Da muss man schon fast froh sein, dass RTL vor längerer Zeit auf die Idee kam, „Das Supertalent“ hier für Deutschland zu adaptieren. Zwar gaukeln auch da oft hirnlose Wesen herum, jedoch wird dies in ein in der Tat recht witziges Format gebracht,

in dem hin und wieder sogar zu erkennen ist, dass es doch so einige Talente (und zum Glück nicht nur gesanglicher Natur) in Deutschland gibt.

Das dies jedoch das Highlight des Abends war zeigt, wie erbärmlich unsere Fernsehlandschaft bisweilen mit einem Prime-Time-Sendeplatz wie dem am Samstag Abend umgeht. Das es jedoch auch bei RTL schnell wieder bergab geht zeigt die neue Sendung, welche im Anschluss an „Das Supertalent“ folgte: „Die singende Firma“ legt deutlich immense Missstände in so manchen deutschen Firmen offen, bei denen sogar selbst der Chef der festen Meinung ist, er könne singen wie Elton John. Das dem nur leider nicht so ist und das er sich durch seine perfiden Tanzeinlagen um jeglichen Respekt bringt, wird einem recht schnell deutlich.

Was macht man dann also, wenn es wie gestern fast nur Unsinn im TV gibt? Man geht in’s Kino. Und da hat es mich gestern dann auch hingezogen. Und zwar in den Film „Eagle Eye“. Aber dazu bei Gelegenheit mehr.

Der Sieg und seine Folgen

•Oktober 24, 2008 • 4 Kommentare

Nun, nachdem enorm wichtigen Sieg unserer Eintracht am Mittwoch folgt am morgigen Samstag das nächste wichtige Spiel. Jedoch stellt sich bei einigen immer wieder die Frage, wieviel der Sieg vom Mittwoch wirklich wert ist? Einige fordern weiterhin den Rauswurf von Funkel, andere glauben so langsam wieder an die Teamstärke der Mannschaft. Wie dem auch sei, am Samstag wartet eine enorm wichtige Aufgabe auf die Truppe, die doch arg gebeutelt ist. Zu dem bereits bekannten Verletzten Amanatidis kommen Chris und Köhler hinzu. Köhler, der und das sage ich nicht gerne, in dieser Saison einer der wichtigsten weil torgefährlichsten Spieler ist. Ich glaube, in so einer Situation ist es für die Mannschaft umso wichtiger, dass die Fans hinter ihr stehen, weswegen ich auch hoffe, dass möglichst viele den langen Weg auf sich nehmen und dorthin mit reisen. Die Bierpreise sollen dort ja recht niedrig sein. ;)

Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass man sich vielleicht seitens der Eintracht-Führung mal überlegen sollte, für die Zeit, in der Amanatidis ausfällt und Fenin definitiv nicht die von ihm erwartete Leistung bringt, einen ablösefreien Stürmer zu holen. Einige wenige stehen momentan zur freien Verfügung. Unter anderem ein Gimenez, der auch schon für Hertha BSC erfolgreich am Ball war.

Sollte sich eine solche Idee bei den Vereinsobrigen bis Samstag Mittag noch nicht durchgedrungen sein, sieht die mögliche und für mich beste Aufstellung für das Spiel gegen Cottbus so aus:

Nikolov (Pröll) – Ochs, Russ, Galindo, Spycher- Fink, Inamoto, Caio – Fenin, Steinhöfer – Liberopoulos

Wie  es derzeit aussieht, stehen auch bei Galindo die Zeichen auf einen Einsatz nicht so gut…wenn er noch ausfallen würde, hätte die Defensive der Adler ein enormes Problem.

Wie sieht eure Wunschaufstellung angesichts dieser prekären Situation aus?

Gibt es Licht am Ende des Tunnels?- Ein Appell

•Oktober 20, 2008 • Kommentar schreiben

Zugegeben…ich war am Samstag Abend nach dem Spiel immens enttäuscht über das, was ich zuvor auf dem Platz der Commerzbank-Arena erleben musste. Ich bin mit der Erwartung hingefahren, wir wären nach den knapp zwei Wochen Pause bereit, uns dem Kampf zu stellen. Doch dem war nicht so. Es wurden zu viele einzelne Fehler gemacht, die Abstimmung stimmte oft nicht und anscheinend fehlt vielen Spielern schlicht die Abgeklärtheit. Chancen wie die von Fenin müssen in einer solchen Situation einfach genutzt werden, jedoch können wir ihm, wenn wir ehrlich sind, keine Schuld geben. Genauso wie Bellaid, der ebenfalls nicht sicher stand. Diese jungen Kerle sind noch in einem Lernprozess und können  in der Regel noch nicht über die Sicherheit eines erfahrenen Recken verfügen. Ich gebe es zu, ich gehörte ebenfalls zu denen, die „Funkel raus“ gerufen haben. Einfach aus Enttäuschung über die anhaltende Serie von Misserfolgen. Aber ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es wohl momentan noch wichtiger ist, die Mannschaft trotz dieser Rückschläge immer wieder anzufeuern. Gerade weil einige so jung und dadurch leicht zu verunsichern sind sollten wir sie nicht noch dahin treiben. Klar, ich stehe weiterhin dazu, dass es für meine Begriffe besser gewesen wäre, nach dem Hoffenheim-Spiel einen Trainerwechsel durchzuführen, damit genug Zeit für den neuen Mann dagewesen wäre, die Mannschaft neu einzustimmen. Doch da dieser Zeitpunkt verpasst und das Vertrauen zu Funkel erneuert wurde, müssen und sollten auch wir uns ebenfalls daran halten und ihm noch diese Chance geben. Für mich war die Idee zu dem Kurztrainingslager ein guter Schritt in die richtige Richtung und auch die Offensiv-Einwechslung nach der Pause des Leverkusen-Spiels will positiv bemerkt sein. Also…geben wir am Mittwoch noch ein mal alles und schreien unsere Eintracht zum Sieg. Kämpfen, Eintracht, kämpfen!